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Theresia Hauer Wien 1850

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Theresia Hauer Wien 1850 Theresia Hauer Wien 1850

Theresia Hauer feine Patisserie Wien seit 1850

Theresia Hauer feine Patisserie Wien seit 1850



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Theresia Hauer Story Wien 1850

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1829 Wien-Josefstadt

Theresia Hauer wurde 1829 als Tochter eines Gastwirtes in Wien Josefstadtgeboren. Schon in jungen jahren arbeitete sie im elterlichen Betrieb in der Schlösselgasse 16, dem bekannten Restaurant Jägerhof mit angeschlossener Patisserie und Bierbrauerei mit, den sie 1850 sehr jung übernahm.


1850 - Am Anfang steht ein innovatives Rezept für länger saftig frische Torten.

Weil ihr die andere Wiener Torte aufgrund des Mehlanteils viel zu rasch trocken wurde und sich nach ihren Qualitätsansprüchen nicht für Reisen und den Versand eignete, erfand Theresia Hauer (1929-1900) ein völlig neues Rezept für eine Schokoladetorte, bei dem sie das trocken machende Mehl vollständig durch fein geriebene Mandeln ersetzte und mit feinster Marillenkonfiture aprikotierte. Resultat war eine über Wochen saftig frische Torte, die ihre Aromen mehr und mehr entfaltet, weltweit gut reist und bei ihrer Ankunft saftig frischen Genuss bringt. Damit sind einige Produktionsdetails verbunden, die bis heute, in der 5. Generation derselben Eigentümer- und Unternehmerfamilie, streng gehütete „süsse“ Geheimnisse sind.  


Die Nougat-Marzipan-Kugel aus Wien.

40 Jahre vor der ersten Mozartkugel.

In Theresia Hauers Chocolade Manufaktur entstanden ab 1850 feinste feinste weisse Nougat-Marzipan-Kugeln von unverwechselbarem Geschmack umhüllt von weisser Schokolade. All das bereits 40 Jahre VOR der ersten Mozartkugel.


Mitte des 19.Jhdts. wurden Pralinen gewöhnlich erzeugt, indem man eine Nuss oder eine Frucht auf ein Stäbchen spiesste und in Schokolade oder Nougat wälzte.


Es waren heisse Sommer in den Jahren zuvor 1848 und 1849. Herkömmliche Pralinen, meist mit Nougat umhüllte Früchte oder reine Nougat-Pralinen, hieten der Hitze nicht stand und schmolzen dahin.Theresia Hauer, Ur-Ur-Grossmutter der heutigen Eigentümer des Hauses Lipizzaner, sollte diese besondere Herausforderung bewältigen:


Als ersten Schritt setzte sie die wärmeempfindlichste Nougatmasse in den Kern. Dann umgab sie diesen mit feinstem Marzipan, das nahezu unschmelzbar ist. Nur erschien ihr Marzipan als oberste Schicht optisch zu unattraktiv. Und eine Abschluss-Schicht dunkler Schokolade würde wieder schmelzen.


Um das Marzipan vor Austrocknung zu schützen, musste es in Schokolade getunkt werden. Damit daraus jedoch nicht erneut ein Problem mit der Hitzebeständigkeit entstehen kann, wählte Theresia Hauer zuerst eine Schicht Milch-Schokolade und danach eine Schicht Zartbitter-Schokolade. Die daraus entstehende Vorspannung dieser beiden Schokoladeschichten ergaben erhöhte Wärmeresistenz und einen knackig frischen Biss.


Die Erfindung der Weissen Schokolade.

Eine innovative Idee brachte sie wber auf eine noch bessere Lösung:

Theresia Hauer forschte und experimentierte ständig weiter, um die durch den Kugelaufbau gewonnene Wärmestabilität bis in die Oberfläche der Praline weiterzutragen. Dabei half es ihr, dass sie ihren Bedarf an Kakaopulver selbst aus sorgfältig ausgewählten Kakaobohnen herstellte.


Als ihr Bruder, ein Baumeister der späteren Ringstrassenzeit und Inhaber eines Marmorsteinbruchs, eine Granulatmühle zur feinen Zerkleinerung seiner Marmorbruchstücke entwickelte, besuchte ihn seine Schwester Theresia Hauer mit einem Sack Kakaobohnen, um zu versuchen, ob sich diese mithilfe seiner Anlage rascher zu Pulver zerkleinern liessen, als durch herkömmliches arbeits- und zeitintensives reiben.


Dabei unterschätzte sie die deutlich beschleunigte Bearbeitung und entnahm der Mühle nicht nur das Kakaopulver, sondern fand dieses in einer buttrig milchigen Flüssigkeit.


Mithilfe weiterer Experimente entwickelte sie damit eine weisse Schokolade-Glasur, die sie sehr heiß auf ihre Pralinen aufbrachte und rasch abkühlte. Da der Schmezpunkt um ca. 8°C höher lag als bei dunkler Schokolade, wurden Ihre damit überzogenen Produkte extrem hitzebestädig und ganzjährig produzierbar. Damit wurde die damals 21 jährige Jung-Unternehmerin zur weltweiten Pionieren der weissen Schokolade und erregte normes Aufsehen weit über die Grenzen hinaus.


Gleichzeitig mit den neuen Torten- und Pralinenrezepten wurde sie damit zu einer weltweiten Pionieren der weissen Schokolade. Indem sie entdeckte, dass durch Verpressen des Caocao-Pulvers Cacao-Butter zu gewinnen war, die sie “l´Essence Absolue der Cacao-Bohne” nannte, verfügte sie weltweit erstmals über den Grundstoff zur Herstellung weisser Schokolade.


Sie verfügte damit über eine  wärmebeständige weisse Schokolade-Glasur für Pralinen und Schokolade-Torten, beides Weltsensationen 1850. Damit war die Grundlage für den weltweiten Export der Lipizzaner-Kugeln und Lipizzaner-Torten über längere Reisestrecken.


Lipizzaner® Kugeln

weltberühmte Markenprodukte aus Wien.

Aufgrund ihrer für Schokolade völlig neuen Farbe wurde die weisse Schokoladekugel von den Wienern liebevoll Lipizzanerkugeln genannt.  


Natürlich setzte Theresia Hauer ihre weisse Schokolade sowohl bei ihren neuartigen Schokoladekugeln als auch bei ihre saftig frischen, glutenfreien Torten als Glasur ein. Vor allem mit weisser Schokoladeglasur wurden Theresia Hauers neue Erzeugnisse weltberühmt. Die Lipizzanerkugel und die Lipizzanertorte waren geboren, daher auch unsere internationale Marke Lipizzaner®.


MORE ABOUT OUR WORLDWIDE BRAND …


1875 Hoflieferantin & Filiale am Stephansplatz.


Der Erfolg der aufsehenerregenden weissen Schokolade-Erzeugnisse führte die Theresia Hauer Chocolade Manufactur 1875 neben Ihrem Produktionsstandort & Restaurant in der Schlösselgasse 16 in der Wiener Josefstadt zur Eröffnung einer exklusiven Filiale am Stephansplatz 6 in der angrenzenden Wiener innenstadt.


Gleichzeitig wird in der Florianigasse 48 in der Josefstadt ein Lager für den zur Produktion von Torten und Kugeln steigenden Bedarf an Cacao, Kaffee und Tee eingerichtet, das sich noch heute als das „Alte Cacao Comptoir“ in unserem Besitz befindet und unsere Filiale in der Josefstadt beherbergt.


MORE OF OUR HERITAGE 1875 - up to date …


1889 - Die Sphinx, die Lipizzanertorte & die Liebe.

Karl Graf Leiningen, Ägyptologe und Diplomat in bayerischen Diensten, war 1883 dienstlich in Wien und bereitete sich auf seine Reise nach Kairo vor, wo er an den Ausgrabungen der Sphinx teilnahm. Als er einen Freund nach einer Wiener Torte fragte, die er als saftig frische Gastgeschenke auch nach einwöchiger Reise gut nach Kairo transportieren könnte, wurde ihm die Theresia Hauer Torte und ganz besonders die weisse, die Lipizzanertorte  empfohlen, die er am Stephansplatz 6 erwerben könne. Dort eingetroffen, war er nicht nur von den Torten begeistert, die ohne trocken machendes Mehl, sondern statt dessen mit frisch geriebenen Mandeln hergestellt wurden. Er verliebte sich in Theresia Hauer´s ältere Tochter Christine, die an diesem Tag im Verkauf aushalf. Nach ihrer baldigen Hochzeit begleitete sie Karl zu seinen Forschungsreisen nach Ägypten. Er war damit einer der ersten Exporteure von Theresia Hauer´s Torten und Pralinen über grosse Reisedistanzen, was Theresia Hauer wertvolles Feedback und Ruhm einbrachte. Der Diplomat und Ägyptologe führe bald die erfolgreichen Produkte vom Stephansplatz als exklusive “süsse Grüsse” aus Wien auf das internationale Parkett der diplomatischen Repräsentation und des exklusiven kulinarischen Genusses.


MORE to 1889 …


Die klassische Lipizzaner® Hochzeitstorte


Die Lipizzaner Torte wurde damals in 3 Grössen produziert. Aus diesen Modulen formte Theresia Hauer für die Hochzeit ihrer Tochter eine Stocktorte. Bis heute sind die weissen Lipizzaner Torten ideale Module, um jederzeit auch ohne Vorbestellung festliche mehrstöckige Torten anzufertigen, indem man die unterschiedlichen Grössen aufeinander legt.


Der 1. Lipizzaner® Ball 1889


Als Überraschung für die Hochzeit veranstaltete Theresia Hauer den 1. Lipizzaner® Ball im Palais Auersperg in der Josefstadt.


Wien, Kairo, München, London.


Durch Karl Graf Leiningens extreme Reise-Haltbarkeits-Tests war der Weg zu erfolgreicher Exporttätigkeit gebahnt. Besonders ihre beiden weissen Schokoladeprodukte, Lipizzanerkugel & Lipizzanertorte, brachten Theresia Hauer ungeahnten internationalen Erfolg.


1890 Filiale München.

Durch die grosse Wärmestabilität und Haltbarkeit waren ihre Produkte hervorragend exportierbar. Bereits 1890 folgte eine Filiale in München.


1895 Filiale London & Queen Victoria.


1895 wurde eine weitere Filiale der Theresia Hauer Chocolade Manufactur in London eröffnet, wo sie mit Ihren feinen Patisserie Erzeugnissen aus Wien auch HM The Queen Victoria beliefern durfte. Anlässlich der Eröffnung dieser Filiale und zur Geburt ihrer Enkeltochter Emilie benannte sie eine ihrer Schwarztee-Sorten „Lady Emily Tea“, der auch heute noch Fixpunkt in unserem Tee-Sortiment ist.


1900 - 1934 Die 2. Generation.

Theresia Hauer führte das Unternehmen bis zu ihrem Tod 1900. Danach wurde es von ihren beiden Töchtern, Christine Gräfin Leiningen-Billigheim und Anna Lorenz bis 1934 weitergeführt.


1934 - 1960 Die 3. Generation.

Darauf übernahm Theresia Hauers Enkelin Emilie Lorenz das Ruder und führte das Unternehmen durch die schweren Kriegs- und Nachkriegsjahre am ursprünglichen Standort in Wien-Josefstadt.


1954

1954 wurde am Patentamt in Wien die Marke LIPIZZANER®  erstmals registriert. Sie wurde 1959 verkauft und gelangte über die Schokoladefabriken Küfferle und Hofbauer in den Besitz der Schweizer Lindt & Sprüngli AG.


1960 Die 4. Generation.

Ab 1960 führt Emilie Lorenz´Tochter Annemarie Lehner die Geschicke des Familien-Unternehmens in der 4. Generation weiter.


1988 Die 5. Generation.


Seit 1988 wird das Unternehmen in der 5. Generation von Theresia Hauers Ur-Ur-Enkel, Wolfgang Lehner geleitet.


1999 Die Marke kehrt nach Österreich zurück.

1999 wurde die Marke LIPIZZANER® von der österreichischen Lecon Gruppe unter der Geschäftsführung von Theresia Hauers Ur-Ur-Enkel Wolf Lehner von der Schweizer Lindt & Sprüngli AG nach 40 Jahren zurückgekauft, um sie wieder mit den Traditions-Produkten unseres Hauses zu verbinden, wo sie historisch schon Mitte des 19. Jhts. Ihre Heimat hatte.


Die Marke Lipizzaner aus 1954 verbindet sich perfekt mit der Tradition der weisser Schokolade, die und mit den hauseigenen Produkten, set 1850, am bekanntesten die glutenfreie LIPIZZANER® TORTE (Mandel-Schokoladetorte, aprikotiert mit weisser Schokoladeglasur und der LIPIZZANER® KUGEL (Nougat, Marzipankugel umhüllt mit weisser Schokolade).


Ausbau zur internationalen Dachmarke LIPIZZANER® , von den USA über Europa bis China für Food & Non Food Produkte und Services sowie Toruismus . Verbindung


LIPIZZANER® Shops & Stores mit einem breiten Angebot an Qualitätsprodukten aus dem Food- & Non-Food Bereich sowie Tourismus, Hotellerie & Gastronomie.


2000

Wiederaufnahme von LIPIZZANER® Bräu Weissbier sowie von LIPIZZANER® Post, LIPIZZANER® Kunstforum & Gallery.


2004

Seit 2004 wird das Unternehmen LIPIZZANER® der Lecon Group in der 5. Generation von Theresia Hauers Ur-Ur-Enkel, Wolf Lehner geleitet, der bereits 1999 mit dem Familien-Unternehmen Lecon Technische Konstruktionen & Design GmbH federführend beim Rückkauf der Marke LIPIZZANER® aus Schweizer Besitz und ihrer inhaltlichen und territorialen Erweiterung zur Weltmarke von den USA bis China zeichnet.


2004 Filiale Lipizzaner® St. Wolfgang i.S.

Eröffnung der Verkaufsfiliale LIPIZZANER® St.Wolfgang im Salzkammergut. Gründung des LIPIZZANER® Automobil- und Yacht Clubs e.V.  St. Wolfgang. Start von Lipizzanertours und der ersten LIPIZZANER® Albergo Diffuso Hotel & Kulturtouristik Region Wolfgangsee sowie 1. Ausgabe des Magazins DER LIPIZZANER® und Wiederaufleben des LIPIZZANER® Ball St. Wolfgang.


2005 Lipizzaner® am Stephansplatz

Mit dem gleichen Sortiment wie schon 1875-1900 am Stephansplatz  6 wird in der Wiener Innenstadt am selben Standort, einem Gebäude des Erzbischöflichen Palais, der neue Flagship Store mit grossteils noch erhaltener Fassade und Einrichtung aus Theresia Hauers kletzter Renovierung 1900 wieder eröffnet.


2012 fällt dieser fast unersetzbare historische Standort mit grossteils noch erhaltener originaler Alt-Wiener Fassade und Einrichtung aus Theresia Hauers letzter Renovierung 1900 leider den Bauarbeiten der Erzdiözese Wien für den neuen Eingang zum Dommuseum zum Opfer.


2011 Lipizzaner® Hotels

Entwicklung der grenzübergreifenden Albergo Diffuso LIPIZZANER® Hotels Südkärnten/Slowenien.


2012 Lipizzaner® in der Josefstadt.

Mit dem Shop in den Räumen des “Alten Cacao Comptoirs” in der Florianigasse 48/ Feldgasse 1 wird 2012 wieder eine LIPIZZANER®  Filiale in der Josefstadt eröffnet, wo unsere Unternehmensgeschichte 1850 begonnen hatte.


2014 Lipizzaner® Enterprises.

Bei weltweitem Vertrieb von Lipizzaner Food- & Lipizzaner Non-Food Produkten in breiter Palette seit 1999, Zusammenfassung der Lipizzaner Unternehmensbereiche entsprechend unseren internationalen exklusiven Markenrechten.


2019 Lipizzaner® Rauhensteingasse.

Back in der Wiener City: Eröffnung der weiteren Lipizzaner Markenbotschaft in 1010 WIen, Rauhensteingasse 4.


2020 170 Jahre Lipizzaner® Torte & Kugel.

Die älteste Markenabteilung der Lecon Group feiert 170 jähriges Jubiläum. Unsere traditionsreiche Geschichte präsentiert sich in unveränderter Frische aus gewachsener Tradition & Avant Garde.