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Franchise Programm

Die Nougat-Marzipan-Kugel aus Wien.

40 Jahre vor der ersten Mozartkugel.

In Theresia Hauers Chocolade Manufaktur entstanden ab 1850 feinste feinste weisse Nougat-Marzipan-Kugeln von unverwechselbarem Geschmack umhüllt von weisser Schokolade. All das bereits 40 Jahre VOR der ersten Mozartkugel.


Mitte des 19.Jhdts. wurden Pralinen gewöhnlich erzeugt, indem man eine Nuss oder eine Frucht auf ein Stäbchen spiesste und in Schokolade oder Nougat wälzte.


Es waren heisse Sommer in den Jahren zuvor 1848 und 1849. Herkömmliche Pralinen, meist mit Nougat umhüllte Früchte oder reine Nougat-Pralinen, hieten der Hitze nicht stand und schmolzen dahin.Theresia Hauer, Ur-Ur-Grossmutter der heutigen Eigentümer des Hauses Lipizzaner, sollte diese besondere Herausforderung bewältigen:


Als ersten Schritt setzte sie die wärmeempfindlichste Nougatmasse in den Kern. Dann umgab sie diesen mit feinstem Marzipan, das nahezu unschmelzbar ist. Nur erschien ihr Marzipan als oberste Schicht optisch zu unattraktiv. Und eine Abschluss-Schicht dunkler Schokolade würde wieder schmelzen.


Um das Marzipan vor Austrocknung zu schützen, musste es in Schokolade getunkt werden. Damit daraus jedoch nicht erneut ein Problem mit der Hitzebeständigkeit entstehen kann, wählte Theresia Hauer zuerst eine Schicht Milch-Schokolade und danach eine Schicht Zartbitter-Schokolade. Die daraus entstehende Vorspannung dieser beiden Schokoladeschichten ergaben erhöhte Wärmeresistenz und einen knackig frischen Biss.


Die Erfindung der Weissen Schokolade.

Eine innovative Idee brachte sie wber auf eine noch bessere Lösung:

Theresia Hauer forschte und experimentierte ständig weiter, um die durch den Kugelaufbau gewonnene Wärmestabilität bis in die Oberfläche der Praline weiterzutragen. Dabei half es ihr, dass sie ihren Bedarf an Kakaopulver selbst aus sorgfältig ausgewählten Kakaobohnen herstellte.


Als ihr Bruder, ein Baumeister der späteren Ringstrassenzeit und Inhaber eines Marmorsteinbruchs, eine Granulatmühle zur feinen Zerkleinerung seiner Marmorbruchstücke entwickelte, besuchte ihn seine Schwester Theresia Hauer mit einem Sack Kakaobohnen, um zu versuchen, ob sich diese mithilfe seiner Anlage rascher zu Pulver zerkleinern liessen, als durch herkömmliches arbeits- und zeitintensives reiben.


Dabei unterschätzte sie die deutlich beschleunigte Bearbeitung und entnahm der Mühle nicht nur das Kakaopulver, sondern fand dieses in einer buttrig milchigen Flüssigkeit.


Mithilfe weiterer Experimente entwickelte sie damit eine weisse Schokolade-Glasur, die sie sehr heiß auf ihre Pralinen aufbrachte und rasch abkühlte. Da der Schmezpunkt um ca. 8°C höher lag als bei dunkler Schokolade, wurden Ihre damit überzogenen Produkte extrem hitzebestädig und ganzjährig produzierbar. Damit wurde die damals 21 jährige Jung-Unternehmerin zur weltweiten Pionieren der weissen Schokolade und erregte normes Aufsehen weit über die Grenzen hinaus.


Gleichzeitig mit den neuen Torten- und Pralinenrezepten wurde sie damit zu einer weltweiten Pionieren der weissen Schokolade. Indem sie entdeckte, dass durch Verpressen des Caocao-Pulvers Cacao-Butter zu gewinnen war, die sie “l´Essence Absolue der Cacao-Bohne” nannte, verfügte sie weltweit erstmals über den Grundstoff zur Herstellung weisser Schokolade.


Sie verfügte damit über eine  wärmebeständige weisse Schokolade-Glasur für Pralinen und Schokolade-Torten, beides Weltsensationen 1850. Damit war die Grundlage für den weltweiten Export der Lipizzaner-Kugeln und Lipizzaner-Torten über längere Reisestrecken.


Lipizzaner® Kugeln

weltberühmte Markenprodukte aus Wien.

Aufgrund ihrer für Schokolade völlig neuen Farbe wurde die weisse Schokoladekugel von den Wienern liebevoll Lipizzanerkugeln genannt.  


Natürlich setzte Theresia Hauer ihre weisse Schokolade sowohl bei ihren neuartigen Schokoladekugeln als auch bei ihre saftig frischen, glutenfreien Torten als Glasur ein. Vor allem mit weisser Schokoladeglasur wurden Theresia Hauers neue Erzeugnisse weltberühmt. Die Lipizzanerkugel und die Lipizzanertorte waren geboren, daher auch unsere internationale Marke Lipizzaner®.


MORE ABOUT OUR WORLDWIDE BRAND …


1875 Hoflieferantin & Filiale am Stephansplatz.


Der Erfolg der aufsehenerregenden weissen Schokolade-Erzeugnisse führte die Theresia Hauer Chocolade Manufactur 1875 neben Ihrem Produktionsstandort & Restaurant in der Schlösselgasse 16 in der Wiener Josefstadt zur Eröffnung einer exklusiven Filiale am Stephansplatz 6 in der angrenzenden Wiener innenstadt.


Gleichzeitig wird in der Florianigasse 48 in der Josefstadt ein Lager für den zur Produktion von Torten und Kugeln steigenden Bedarf an Cacao, Kaffee und Tee eingerichtet, das sich noch heute als das „Alte Cacao Comptoir“ in unserem Besitz befindet und unsere Filiale in der Josefstadt beherbergt.


MORE OF OUR HERITAGE 1875 - up to date …


Geschichte der unverwechselbaren

Dreiecks-Geschenkpackung.


Dreiecksform zitiert die Cheopspyramide, die Theresia Hauers Schwiegersohn Karl Graf Leiningen-Billigheim mit seiner Frau Christine anlässlich der Ausgrabungen der Sphinx mehrfach besuchte und dabei Kugeln und Torten aus der Theresia Hauer Chocolade Manufaktur Theresia mitbrachte.


Der Hut erinnert an die Hutschachteln, die Theresia Hauer im 19. Jhdt. gern zur Tortenverpackung verwendete.


Aufgrund der auffallenden weissen Erscheinungsform wurden die  Kugeln von den Kunden sehr bald liebevoll “Lipizzaner Kugeln” genannt.


Die erste Markenregistrierung LIPIZZANER® erfolgte 1954.

Tradition & Geschichte der berühmten Kugel & Ihrer Dreiecks-Geschenkpackung.
DAS ORIGINAL  AUS WIEN  SEIT 1850