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MEILENSTEINE

Transfer von der Lecon Forschung in die Serie und den Wettbewerb - die F&E Ziele der letzten 2 Jahrzehnte

Forschung als Basis für Innovationen. Innovation als nachhaltige Ressource für Markterfolge. - Grundsatz erfolgreicher Forschungsarbeit bei Lecon. Eine Vielzahl einstiger Lecon-Forschungsprojekte der vergangenen Jahre sind heute in Automobilen, Sportartikeln, Baustoffen, Architektursystemen, Modeprodukten, Brillen und Accessoires der verschiedensten Marken und Hersteller erlebbare Wirklichkeit - Meilensteine der Fahrwerkstechnik von der aktiven Neigungs-Neutralisierung bis zum elektrohydraulischen Lenksystem, von der fahrdynamischen Unterboden-Aerodynamik bis zum Naturstein-Furnier als exklusivstes Fahrzeug-Interieur und vieles anderes mehr ...

Die logische Schnittstelle zwischen Tradition und Avant Garde - das interdiszipliäre Fundament der Lecon Group.

Der Bereich Zentrale Forschung hat integrative Bedeutung in der Lecon Group. Er ist gleichzeitig die Grundlage für Innovation und Erfolg in den unterschiedlichsten traditionellen und neuen Produktbereichen des Unternehmens.

Bereits Mitte der achziger Jahre hat das heutige Mitglied der Geschäftsführung der Lecon Group, Wolfgang R. Lehner, die Notwendigkeit einer Neuorientierung der Entwicklungsprozesse in Technik und Design erkannt. Die Grenzen des Wachstums schienen absehbar zu sein, die Folgen der rasch zunehmenden Marktsättigung von Produktgruppen erfordern ein neues Bewußtsein. Haben die Skiindustrie, die Automobilindustrie, die Baustoffindustrie noch eine Zukunft? Gibt es bessere und intelligentere Alternativen zu bekannten Technologien? Wie läßt sich die drohende Marktstagnation verhindern? Fragen, auf die es keine befriedigenden Antworten gibt. Mit anderen Worten: Grundlagenarbeit ist erforderlich - Forschung für die Produkte von morgen.

Diesen großen interdisziplinären technischen und stilistischen Herausforderungen stellt sich die Abteilung Forschung. Sie hat - losgelöst von brennenden Alltagsfragen - die Aufgabe, die Möglichkeiten, die moderne Technik und Technologie, zu nutzen und die neuesten Entdeckungen der Physik und Chemie einerseits und der bildenden Kunst und Philosophie andererseits aufzugreifen. Unser Erfolgskriterium war und ist das Transfer-Ergebnis in die Geschäftsbereiche der Lecon Group sowie der unserer internationalen Lizenznehmer und Konsultations-Kunden in Industrie und Wirtschaft, Kunst und Kultur. Das bedeutet vor allem kunden- und produktorientiertes Arbeiten mit einem steten Blick weit über den Tellerrand. Daran werden wir gemessen.


FAHRZEUGTECHNIK

AERODYNAMIK
STEER BY WIRE
AUTOMOBILSALON GENF 1999
ÖKONOMIE / ÖKOLOGIE
COCKPIT: DESIGN & STEIN

Aerodynamik

Zukunftsweisende Technologien zur Verringerung der Reibungsverluste in der Fahrwerkstechnik

Viele Systeme, Werkstoffe, Verfahren und Designs, die moderne Automobile, vor allem Sportwagen sicherer machen, die Skier leistungsfähiger, den Hochbau aufwandeffektiver machen oder die Brillenmode vielfältiger stammen aus den Forschungslabors von Leconte und veranschaulichen die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Forschung, Vor- und Serienentwicklung. Beispiel Fahrdynamische Chassis- und Fahrwerks-Aktivität: Im Bereich Verkehrsforschung wurde seit 1991 an der elektronischen Lenkung und den verstellbarem Chassis für verschiedene Geschwindigkeitsbereiche gearbeitet. Das aktive Fahrwerk, das heute ein Sportcoupé eines namhaften Automobilherstellers auszeichnet, war einst ein Forschungsthema von Leconte. JET.PRO lautete der Name des ehrgeizigen Projektes, das die Forscher bereits 1991 entwickelten.

Als Nebenprodukt einer neuartigen aerodynamischen Unterbodengestaltung, gelang es, ein System zur fahrdynamischen Neigungs-Neutralisierung entwickeln, mit dessen Hilfe sich nicht nur die Lage aerodynamischer Bauteile ansteuern, sondern auch die Bewegungen des Aufbaus kontrollieren und aktiv beeinflussen lassen. Ein "Ideal-Fahrwerk" also, das Sicherheit, Komfort und Sportlichkeit in bislang unerreichter Harmonie vereint und die Leistungsfähigkeit passiver Feder-Dämpfer-Systeme weit übertrifft.

Die Komplexität des Forschungs- und Entwicklungsprozesses zeigte die Vielschichtigkeit der Aufgabe, die es zu lösen galt. Fahrdynamische Chassis- und Fahrwerks-Aktivität erfordert nicht nur großes Know-how, sondern auch den Einsatz modernster und leistungsfähigster Komponenten, die im Zuge dieser Entwicklungsreihe Schriff für Schritt konsequent entwickelt wurden. Im Jahre 1992 wurde die erste Technologiestufe aus der Technologieträger-Studie JET.PRO mit über 40 (!) Systemvarianten und computerunterstütztem elektrohydraulischem Regelsystem zum Patent angemeldet. 1993 folgte die Patentanmeldung der zweiten Technologiestufe aus der technologieträger-Studie AIRTRONICmit über 25 Systemvarianten und einem gegenüber der ersten Studie aus 1992 noch erweiterten elektrohydraulischen Regelsystem.

Steer by Wire

Integrativer Bestandteil der zweiten Technologiestufe aus 1993 ist eine neuartige Steer by Wire-Lenkung, d.h. ein elektrohydraulisches Lenksystem ohne konventionelles Lenkgetriebe. Diese "Elektrolenkung" bewirkt mehr Sicherheit und Komfort im Fahrbetrieb. Mit diesem Konzeptfür die Automobile von morgen lassen sich Servounterstützung und Fahrbahnkontakt durch Programmierung der computerunterstützten Systemsteuerung variieren. Die Lenkbewegung wird elektrohydraulisch auf die Räder übertragen. Ein wesentlicher Meilenstein in dieser Entwickungsreihe ist die Neuentwicklung einer regelungstechnik, an der manche Automobilhersteller über Jahrzehnte mit nur minderen Ergebnissen arbeiteten und erst durch die Entwicklung von Leconte den vorgezeichneten Weg beschreiten konnten.

Die Initiative für diese Entwicklung kam aus dem Motorsport. Der Renneinsatz der oben genannten Technologien ab 1992 scheiterte jedoch am Reglement für die Formel 1.

Automobilsalon Genf 1999

Der Lecon-Forschungsbereich demonstriert sein Know-how auf dem Gebiet der Fahrdynamik jedoch in einem Seriencoupé sowie in der Unterboden-Aerodynamik eines Hochleistungs-Sportwagens von jeweils namhaften europäischen Automobilherstellern, die beide zu den Stars der Automobilausstellungen 1999 in Genf und Frankfurt gehörten. Unter Aufsehen erregenden Karosserien verbirgt sich bei einem Anwender ein aktiv geregeltes Dämpfersystem, das nicht nur übliche Karosseriebewegungen beim Anfahren, beim Bremsen oder bei Kurvenfahrt weitgehend neutralisiert, sondern überdies auch ein hohes Maß an Fahrkomfort bietet. Auch im Rennsport sind Teile von Leconte-Aerodynamik-Systemen erfolgreich im Einsatz.

Ökonomie / Ökologie

Eine weitere Hauptaufgabe sieht die Lecon Forschung in den Themen Kraftstoffersparnis bei gleichzeitiger Leistungssteigerung. In den Lecon Labors wurde nicht nur wichtige Grundlagenarbeit für die Optimierung der Aerodynamik, insbesondere am Fahrzeug-Unterboden, geleistet, mit Hilfe der Forschungsergebnisse wagte man auch, ganz neue Ideen zu diskutieren und umzusetzen. Die Leistungsunterstützung durch reaktive Vortriebserzeugung war ein solches Projekt: 1991/92 konstruierten die Forscher erstmals Fahrzeugunterböden mit dieser Technik und präsentierten sie im Jänner 1993 der internationalen Automobilindustrie in der aufsehenerregenden Technologieträger-Studie JET.PROActive Chassis Systems, einem Paket an Zukunftskonzepten mit vielen neuen technik-Ideen, die zunächst dem rennsportwagen, als auch in der Folge dem Sport- und Personenwagen den Weg ins nächste Jahrtausend ebnen sollten. Neben der gewünschten leistungssteigerung proportional zur Fahrgeschwindigkeit reduzierte das Konzept den Kraftstoffverbrauch je nach Fahrweise zwischen zehn bis 15 Prozent. Diese Effekte wurden durch das lenkaktive fahrdynamische Technologiekonzept AIRTRONIC aus 1992/93 noch übertroffen.

Cockpit: Design & Stein

Sicherheit und Komfort auf der einen Seite wurde in der Lecon Forschungsarbeit seit 1986 mit einer weiteren Komponente verbunden: dem Fahrzeug-Interieur, bei welchem sich ein Festfahren auf den immer wieder gleichen Materialien und Formen zu ergeben schien - Kunststoff im Allgemeinen und Leder, Alcantara, Holz als ultimativer Ausdruck des Exklusiven im Besonderen. Diese scheinbaren Grenzen in der exklusiven Materialauswahl konnten durch ein Produkt der leconte Forschung im bereich Naturstein-Furnier nach oben hin erweitert werden durch die Einführung von Steinfurnier-Interieur-Verkleidungen , deren Struktureller Materialaufbau gleichzeitig den extremsten physikalischen Einflüssen - Temperaturschwankungen, Vibrations- und Verwindungssteifigkeit - als auch den Sicherheitsmaßstäben für Fahrzeug-Ausstattungen entspricht, bzw. die vom Holz-Furnieren sogar noch übertrifft. Damit ergab sich ein neuer Impuls in der Pkw-Interieur-Entwicklung, wie er auf dem 69. Internationalen Automobilsalon in Genf im März 1999 in einer Design-Studie des Coupés eines namhaften Automobil-Herstellers präsentiert wurde.


SCHIFFSBAU

FAHRDYNAMIK
HYDRODYNAMIK


ANLAGENBAU

ÖKOLOGIE
ROHMATERIAL-AUSWERTUNG
PRODUCTION PROCESSING


ARCHITEKTUR

HOCHBAU: MODULARES BAUEN
STRUCTURAL ENGINEERING SYSTEMS
STEINFURNIER-TECHNOLOGIE

Hochbau: Modulares Bauen

Die einstige Stonewall Studie wird nun Realität

Doch diese Anwendung von Steinfurnieren, wie sie in der Lecon Forschung entwickelt wurden, sind nur ein Highlight dieser Forschungsreihe seit 1986. Die Revolutionierung, die durch dünne, leichtgewichtige Steinfurniere in seitlichem Blockformat der Lecon Forschung in ihrem Programm Stonewall zwischen 1988 und 1993 herbeigeführt wird, hält Einzug in die Lecon® Produktbereiche RINGSTRASSENMARMOR® Systembaustoffe für Hoch- und Ausstattungsbau und RINGSTRASSENMARMOR® Möbelbau.


MATERIAL RESEARCH

Cross Connective Material Applications


SKI-SYSTEMS

Fahrdynamik

Ebenso, wie in der Vergangenheit werden auch künftig in der Skiindustrie Lecon Technologien federführend sein.


MODEDESIGN & ACCESSORIES

Tradition & Avant Garde


BRILLENMODE

Stilistische Vielfalt

McEyewear® definiert die Brillenmode neu.

 
Meilensteine

Fields

Fahrzeugtechnik
Schiffsbau
Anlagenbau
Architektur
Material Research
Ski Systems
Mode
Brillenmode

 
 
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Last update: 2005/06/21